· 

Abschiedliche Gedanken

Sie geht mit ihnen nochmal hinaus.

Einmal um den Block und schauen,

was es in den Geschäften 

an Angeboten gibt.

 

Sie hat drei Unterhemden, ein Paar Schuhe,

zwei Nachthemden, die anderen passen nicht.

Sie hat fast alles verschenkt,

für sich selbst nichts behalten. Fast nichts.

 

Sie trifft auf dem katholischen Friedhof 

eine alte Nachbarin von früher.

Der evangelische ist zu weit zu laufen.

Ach, der ist jetzt auch tot? 

 

Sie sieht die Pommesbude, wo sie 

dem kleinen Enkel etwas ausgeben wollte.

Da kriegst du mich nicht rein, sagte der.

So ging sie mit ihm, wohin er wollte.

 

Sie sagt, es war einer der Hitzesommer. 

Sie war damals schon schlecht zu Fuß. 

Er aß nur die Hälfte auf.

So war das, sagt sie. Er war ein Kind. 

 

Sie wird umziehen.

In ein Heim.

Übermorgen ist Weihnachten.